Team Tarkan: Tarkan, Boris The Tank, Schorscholino, Florian, Boris El Toro, Guzzy Mr. Laser, Andi, Del Piero.
Team Bernd: Torwartgott Bernd, Nicos The Hurricane, TomTom, Ilja vom Zuckerhut, Urlaubs-Matse, Pedro Pirouette, Fabio Uns Toddi.
Spielbericht:
Was für ein Fußballfestival! Es wurde mal wieder richtig guter Fußball im Käfig gezeigt.
Vor Spielbeginn hatte TomTom eine besondere Herausforderung zu meistern, da sich einige Spieler kurzfristig wieder abmeldeten, u.a. aufgrund des Abusus von erlaubten Substanzen, und somit die geplante Mannschaftsaufstellung ad absurdum führten.
Das Spiel begann pünktlich um 17:40 Uhr nachdem es auch El Toro und Guiseppe endlich auf den Platz geschafft hatten. Allerdings ging DelPiero nach einem Alleingang bereits nach 5 Minuten die Luft aus und er schonte sich für den Rest der kompletten ersten Halbzeit außerhalb des Käfigs bei einem willkommenen Gespräch mit dem Vorstand über den zukünftigen Zeltplatz.
Team Bernd spielte sich im ersten Durchgang mit TomTom, Ilija vom Zuckerhut Pedro Pirouette und Fabio Uns Toddi in einen Fußballrausch mit hervorragenden Ballstafetten und perfekt herausgespielten Toren. In der Abwehr sorgte der kompromisslose Urlaubs-Matse für „klar Schiff“, im Sturm entfachte unser Hurricane die nötige Torgefahr. Mit einem 7:4 Toren ging Team Bernd voller Zuversicht in die Halbzeitpause.
Mit Beginn der zweiten Halbzeit durfte sich Team Tarkan mit der Rückkehr von DelPiero auf ein Spiel in Überzahl freuen, zum Leidwesen von Team Bernd, denn die leichte Führung war nach kurzer Zeit verspielt, obwohl genügend Torchancen herausgespielt werden konnten.
Team Tarkan spielte mit Flying-Tarkan zwischen den Pfosten geduldig aus einer massiven Abwehrreihe heraus über Guzzy, dem doppelten Boris und Florian im Mittelfeld, auf der Außenposition mit dem pfeilschnellen Schorscholino und Andi irgendwo.
Nach Ausrufung der Hammer´schen Regel von Boris The Tank in Vertretung für Martin The Hammer konnte sich Team Bernd mit dem letzten Tor von Nicos zumindest den Sieg der Herzen sichern, das Spiel hingegen ging knapp mit 16:14 Toren an Team Tarkan.
Kurz und knapp -die schonungslose Einzelkritik:
Tarkan ließ sich extra für den Freitagskick nach einem kurzfristigen Aufenthalt in Baku frisch einfliegen, landete um 6:00 Uhr in der Früh in Frankfurt, regenerierte sich auffallend schnell und lieferte ein schier unglaubliche Torleistung ab, trotz negativer Dopingkontrolle. Tarkan verdiente sich mit seiner herausragenden Leistung den Titel „Mann des Spiels“.
Boris The Tank trug von Beginn an mit breiter Brust das Sieger-Gen in sich und den Wunsch, für Bernd das betreute Tor zu installieren.
Schorscholino hatte den einen Moment, als er den Ball geistesgegenwärtig direkt von der Außenlinie mit einem gefühlvollen Touch in Form einer Bogenlampe hinter Torwartgott Bernd unhaltbar in der langen Ecke versenkte – natürlich in voller Absicht.
Florian war überall dort, wo der Ball war. Nebenbei nahm er auch alle Gegenspieler in Manndeckung.
Andi ergänzte sich hervorragend mit Florian und war überall, außer dort, wo der Ball war.
Torwartgott Bernd war die letzte Bastion in seinem Team und vereitelte schon sicher geglaubte Toren durch blitzschnelle unorthodoxe Bewegungen, außer bei Schorscholino´s Bogenlampe.
Boris El Toro verzückte alle seine Gegenspieler mit seinem atypischen Bewegungsablauf, so, als ob die Schallplatte einen Sprung hätte.
Guzzy spielte mit sehr viel Übersicht und dem ständigen Drohpotenzial in seinem rechten Fuß.
Nicos The Hurricane schien an seiner Voltaren-Schmerzgel-Tube genascht zu haben; er warf sich schmerz- und angstbefreit in jeden Zweikampf und seine Wunden heilten in Sekundenschnelle.
TomTom musste sich noch zur dritten Halbzeit bezüglich seiner Aufstellung erklären, obwohl das Ergebnis von zwei sehr ausgeglichen Teams zeugte. In Zukunft erwägt er seine KI sogar mit Sonderwünschen und aktuellen biometrischen der Daten der Spieler zu füttern, um noch bessere Mannschaftsaufstellungen zu generieren.
Ilja vom Zuckerhut verlieh dem Spiel erneut eine besondere Leichtigkeit und Eleganz.
Urlaubs-Matse zeigt seit Wochen eine dauerhaft konstante Hochleistung ohne jegliche Schwächephasen; da er offiziell nicht im Urlaub war, wurde vermutet, dass er heimlich seine Überstunden abbaute und deshalb so kraftvoll und gleichzeitig gechillt auf dem Platz stand.
Pedro Pirouette verströmte wieder den zarten Hauch einer besonderen Leichtigkeit mit seinen unnachahmlichen Pirouetten, ließ sich aber ungern auf seine Füße treten.
Fabio Uns Toddi, der Mann für 45 Minuten überraschte alle Spieler, indem er 90 Minuten durchlief!
Die dritte Halbzeit:
Unser Urlaubs-Matze versorgte die Truppe reichlich mit eisgekühltem Bier.
Save the date:
Freitag, 22.05.2026: u.a. Freundschaftskick gegen die Damenmannschaft von Weiss-Blau Frankfurt und „vamos a hacer una barbacoa de El Toro“.