Team Karl: Fantastik Karl, Tarkan, Giuseppe Mr. Laser, Himbi-Nils Boris Stier aus Bogota, Florian, Rafael, Del Piero.
Team Bernd: Bernd Torwartgott, Ilija vom Zuckerhut, BigMike, Martin The Hammer, Nicos The Hurricane, Pedro Pirouette, Peter Uns Overath, Thilo The Machine.
Spielbericht:
An diesem Spieltag kam es bereits vor Spielbeginn aufgrund von Männerschnupfen zu vorzeitigen Absagen von TomTom und Matthias The Urlauber.
Nach erfolgter online Mannschaftsaufstellung von TomTom entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Team Karl kam von Beginn an jedoch ein wenig besser ins Spiel, spielte ruhig und bedacht aus einer sicheren Abwehr heraus und verschaffte sich Räume in der gegnerischen Hälfte, die zu den entscheidenden Toren führten.
Team Bernd hatte einen hohen Ballbesitz, spielte den Ball jedoch ungewöhnlich langsam durch die eigenen Reihen und zeigte eine für die Freitagskicker unerwartet hohe Anzahl an Fehlpässen.
Bis zum Ausfall von Martin The Hammer war Team Karl leicht im Vorteil und führte verdient mit drei Toren Abstand. Als dann jedoch Giuseppe, das spielerische Herz von Team Karl, kurzerhand aus dem Team gerissen wurde und zu Team Bernd wechselte, entstand eine Unwucht im Kräfteverhältnis und ein verzerrtes Endergebnis, welches bis zum Spielende nicht eindeutig ermittelt werden konnte.
Kurz und knapp – die schonungslose Einzelkritik:
Fantastik Karl kam mit ein wenig Enttäuschung über das weibliche Geschlecht auf´s Spielfeld, bewahrte jedoch die Contenance, stellte sich mit einer latent aggressiv-nachdenklichen Stimmung ins Tor und zeigte vollen körperlichen Einsatz.
Tarkan spielte mit demselben Elan aus der Vorwoche, wühlte sich durch die Gegner durch, schmiss sich in jeden Ball hinein, bis er bemerkte, dass er nicht Tor spielte.
Giuseppe bewies insbesondere durch einen Torschuss wie ein Strahl, weshalb er Mr. Laser genannt wird.
Himbi-Nils hatte ein klares Spielkonzept: Bälle mit dem Rücken zum Tor mit dem ersten Kontakt annehmen, mit dem zweiten Kontakt den Turbo einschalten, die Gegenspieler stehen lassen und den Ball zurechtlegen, und mit der dritten Ballberührung aus allen Lagen den Abschluss suchen. Peter Uns Overath vergab nach Spielende in der Kabine umgehend und unmissverständlich den Titel „Mann des Spiels“.
Boris Stier aus Bogota kam schnaufend mit Ring durch die Nase in den Käfig. Dies veranlasste die gegnerische Mannschaft und insbesondere BigMike, vorsichtshalber einen Fahrradhelm, Schienbeinschoner und Hodenschutz zu tragen.
Minnesota Flo überzeugte mit seinem kämpferischen und vor allem läuferischen Einsatz. Mehr und mehr ähnelt er mit seiner Ausdauer unserem Astra-Klaus mit seiner „Pferdelunge“. Flo atmet im Ruhezustand drei Mal mehr als Thilo und Himbi-Nils zusammengenommen. Die Gesamtoberfläche seiner Lungenbläschen nimmt die Größe des Käfigs ein und seine Atemfrequenz steigt bei Anstrengung auf bis zu 150 Atemzüge in der Minute. Diese ungewöhnliche Leistung führte bereits zu Überlegungen, eine Pferdetränke im Käfig zu installieren, um eine Dehydrierung zu vermeiden.
Rafael hatte eine klare Aufgabe; er nahm seine rechte Abwehrseite ein, legte sich unmittelbar in den eiskalten Schatten von Nicos und verfolgte ihn unermüdlich auf Schritt und Tritt.
Bernd Torwartgott wollte partout keine Torwart-Hilfe in Form einer dezenten Torverkleinerung und war, trotz starker Leistung, machtlos gegen die platzierten Schüsse in die Ecken.
Ilija vom Zuckerhut zeigte sich in guter Spiellaune, musste jedoch einige Male seine Mitspieler monieren, aufgrund von mehreren ärgerlichen, aber nicht spielentscheidenden Abspielfehlern.
BigMike zeigte sich hochmotiviert, kam mit dem Fahrrad von weither gefahren, stieg vom Fahrradsattel ab und in den Käfig ein. Da er nicht im Team mit Boris dem Stier war, ließ er vorsichtshalber auch den Fahrradhelm während des Spiels auf seinem Kopf.
Martin The Hammer spielte mit knallhartem Körpereinsatz und einem weichen Knie, welches zur zweiten Halbzeit ohne Fremdeinwirkung der extremen Belastung nicht Stand hielt. Zum Glück zeigte sich im Nachgang „nur“ ein leichtes Stechen unter der Kniescheibe beim Treppensteigen, so dass wir kommenden Freitag wieder mit seinem Einsatz rechnen können, zumal es im Käfig keine Treppen gibt. Gute Besserung Martin.
Nicos The Hurricane war ständig in Bewegung und entfachte permanent Alarm im gegnerischen 16ner. Trotz der Manndeckung durch den Schattenspieler Rafael, war es schier unmöglich, ihn über 90 Minuten aus dem Spiel zu nehmen.
Pedro Pirouette brachte zur Vorführung seiner neusten Pirouetten zwei linke Fußballschuhe mit, entschied sich vor Spielbeginn jedoch ein paar extrem kleine Fußballschuhe auszuleihen und den chinesischen Brauch der Lotusfüße anzuwenden; die Füße werden hierbei extrem fest bandagiert und schmerzhaft deformiert, teils vorher gebrochen. Leider konnte er anschließend keine Pirouetten mehr drehen.
Peter Uns Overath ließ sich von der klassischen „Zehner“ auf die „Holding six“ fallen und fungierte von hinten heraus mit exzellenter Technik als kreativer Spielmacher.
Thilo The Machine kam mit leichtem Schulterschiefstand, verursacht durch einen Zweikampf aus der Vorwoche mit unglücklichem Fall auf die Schulter. Trotz muskulärer Dysbalancen zeigte Thilo wieder mal einen unermüdlichen Einsatz.
Die dritte Halbzeit:
Gesponsert wurden Getränke jeglicher Art von BigMike und Pedro. Für den kommenden Spieltag sind noch ausreichend Getränke vorhanden.