Team Karl: Fantastik-Karl, Del Piero, Boris The Tank, Nicos The Hurricane, Figo Eisenfuß, Pedro Pirouette, Himbi-Nils.
Team Tarkan: Tarkan, TomTom, Martin The Hammer, Ilija vom Zuckerhut, BigMike, Matthias The Urlauber, Peter Uns Overath.
Spielbericht: Die Freitagskicker lieferten sich ein spannendes Duell zwischen zwei ausgeglichenen Mannschaften, perfekt anhand des TomTom´schen Algorithmus ausgerechnet. Das Spiel endete mit 16:16 Toren. Allerdings durfte sich Team Karl mit dem letzten Tor des Tages nach Ausrufung der Hammer´schen Regel als Sieger der Herzen fühlen.
Kurz und knapp – die schonungslose Einzelkritik:
Fantastik-Karl erschien im neuen Winter-Torwartdress mit wollender Skimütze, einer Hochgebirgs-Daunenjacke, gefütterten Torwarthandschuhen, beheizbaren Einlegesohlen für seine Winterstiefel und einen frotteeschichteten Hodenschutz.
Boris The Tank kam mit dem Eingeständnis seines taktischen Fehlers aus der Vorwoche, legte seine Hand auf sein Haupthaar und sprach mehrmals das lateinische Schuldbekenntnis: „Mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“.
Nicos The Hurricane ließ das laue Herbstlüftchen der Vorwoche hinter sich und entfachte wieder ein bisschen mehr Wirbel vor dem gegnerischen Tor, insbesondere durch einige Vorlagen auf besser platzierte Mitspieler, nach harscher Kritik von Figo aufgrund einiger Abspielfehler.
Figo Eisenfuß ließ seinen Frust auf die vergebenen Torchancen seiner Vorderleute am Gegner raus, klärte mehrmals kompromisslos an der Grenze der erlaubten Härte und wurde nach Spielende wieder an die Kette genommen, die normalerweise für Arno bestimmt ist.
Pedro Pirouette machte seinem Spitznamen wieder alle Ehre und zeigte sich voller Elan mit mehreren Vierfachsprüngen von seiner besten Seite: Flip, Rittberger, Lutz, Toeloop, Salchow und dem Dreifach-Axel mit Torschuss.
Himbi-Nils konnte nach Spielende mit Mühe davon abgehalten werden, sich erneut in den prallgefüllten Bräter zu setzen.
Tarkan bewies ein außerordentliches Standing, konnte trotz der Kritik aus der Vorwoche an seinen zwar überdurchschnittlich, aber noch nicht außerordentlich guten Torwartparaden noch eine Schippe drauflegen und den Sepp Maier in sich entfachen.
TomTom war nach Spielende sichtlich erleichtert, dass erstmals in dieser Spielzeit ein unentschieden zwischen beiden Mannschaften erzielt wurde, er somit den Beweis für einen funktionierenden Algorithmus vorweisen und den Verdacht von sich weisen konnte, zu seinen Gunsten die Mannschaften aufzustellen.
Martin The Hammer war wieder in seinem Element: Bestes Wetter, nicht zu heiß, unterwegs im Dauerlaufmodus und mit Eisenkappen verhüllten Fußballschuhen für seine Pike-Schüsse.
Ilija vom Zuckerhut versüßte sich die Bouletten von BigMike mit einer Zuckerglasur, die farblich seiner Barbie-Torte sehr ähnelte.
BigMike erschien mit seiner Lieblings-Utensilie, dem gusseisernen Bräter aus dem Gewölbekeller seiner sächsischen Ur-Großmutter mit 20 Liter Fassungsvermögen und nachgerüsteter Tür, genannt „das Biest“, gefüllt mit traditionell hergestellten Leipziger Bouletten aus Hackfleisch, eingeweichten Brötchen, Ei, Zwiebeln und einem Hauch von Knoblauch, der die Umkleidekabine in einen orientalisch-würzig duftenden Männerpuff verwandelte.
Matthias The Urlauber konnte sich nach seinem traumatischen Biererlebnis auf Mauritius schnell wieder an das deutsche Bier gewöhnen. In der dritten Halbzeit stand er dennoch kurz vor einem Trigger, als überwiegend alkoholfreies Bier im Kasten lag.
Peter Uns Overath knüpfte wieder annährend an seine Leistung vor seiner Verletzungspause an. Mit seiner Spielintelligenz und seinem taktischen Verhalten auf dem Platz, hatte er stets den Überblick über das Spielgeschehen und verteilte gekonnt die Bälle.
Zur dritten Halbzeit wurde in der von Knoblauchduft eingehüllten Männerkabine die Bouletten von BigMike verspeist mit anti-alkoholischen Getränken von Del Piero.