Team Tarkan: Tarkan, Figo unser Eisenfuß, Peter Uns Overath, Giuseppe Mr. Laser, Martin The Hammer, Nicos The Hurricane, Florian, Del Piero.
Team Bernd: Bernd Torwartgott, Ilija vom Zuckerhut, Doppelhüfte, Pedro Pirouette, Boris Stier aus Bogota, Matthias The Urlauber, Freddie The Trainer, TomTom.
Spielbericht:
„Wer hätte das gedacht? Das man(n) bei eher widrigen Wetterverhältnissen (Schnee, Regen und Eis) schon Donnerstag Mittag um seinen Platz bangen muss. Was hat der Umzug uns sportlich doch gut getan“, so wird BigMike bereits vor Spielbeginn zitert, der leider kurzfristig aus gesundheitlichen Gründen aus der Aufstellung genommen und durch DelPiero ersetzt wurde.
Die Freitagskicker entschieden sich auf Wunsch von Matthias The Urlauber auf den großen Platz auszuweichen, um den läuferischen und spielerischen Qualitäten die Möglichkeit zu Entfaltung zu geben.
Team Tarkan stellte sich von Beginn an mit dem knallharten Eisenfuß, der neuen Holding Six Peter Uns Overath und Del Piero in einer Dreier-Abwehrkette auf. Davor zeigten Florian, Martin The Hammer und Guiseppe einen nahtlosen Spielaufbau mit flachen Bällen über die gesamte Breite des Spielfeldes zum Vollender Nicos.
Team Overath versuchte dagegenzuhalten mit einer an diesem Spieltag nicht gut eingespielten Defensive mit The Urlauber, 50% Doppelhüfte und TomTom, davor ein Fummel anfälliges Mittelfeld mit Ilija, Boris, Freddie und Pedro und 50% Doppelhüfte im Sturm.
Team Tarkan geriet nicht ein einziges Mal in Rückstand und konnte das Spiel mit 14 zu 5 Toren klar für sich entscheiden. Das letzte Tor des Spiels und damit den Sieg der Herzen erzielte Ilija mit einem Zuckerschuss aus der eigenen Spielhälfte, als der bereits vor Freude jubelnde Tarkan ca. 20 Meter vor dem eigenen Gehäuse stand.
Kurz und knapp – die schonungslose Einzelkritik:
Tarkan wurde bereits vor Spielbeginn von Ilija zur Dopingprobe begleitet, damit die Leistungen der Vorwoche allen Zweifeln erhaben sind.
Figo unser Eisenfuß, gefürchtet und geachtet, war auf den Spuren des kompromisslosen Höttges unterwegs, nahm keine Gefangenen und sorgte in der Abwehr für noch mehr Eiseskälte.
Peter Uns Overath blühte vollends auf seiner neu gewählten Position als Holding Six mit einer perfekten Spielübersicht seines Namensgebers und einer phänomenalen Passquote von 100% auf teils glitschigem Untergrund.
Giuseppe Mr. Laser strotze vor Kraft und Spielfreude, trieb sein Team unermüdlich mit fordernden Steilpässen an und netzte mit hochpräzisen laserartigen Schüssen aus der Distanz mehrmals ein. Dank dieser Lasertechnik verdient sich Guiseppe den Titel „Spieler des Tages“.
Martin The Hammer lief unaufhaltsam wie eine Lokomotive, nahm das gesamte Mittelfeld in Beschlag, war stets auf Lauerstellung für den Pass in die Tiefe und sorgte vor dem Tor von Bernd unermüdlich für Stress.
Nicos The Hurricane nutzte als Stürmer auch die Breite des Spielfeldes, ließ sich wiederholt nach außen fallen und eröffnete dadurch Räume im Sechzehner. Vor dem Tor war Nicos mit dem Ball eiskalt wie ein Eiszapfen und verwandelte aus schier unmöglichen Winkeln.
Minnesota Florian entpuppte sich erneut als Mittelfeldmotor ohne Ermüdungserscheinungen.
Bernd Torwartgott spielte mit neuartigen Torwarthandschuhen mit Mini-Saugknöpfen an den Fingerspitzen, um die Bälle auch mal festzuhalten, und zeigte sich unüberwindbar in der Abwehr von hohen Torschüssen.
Ilija vom Zuckerhut war nicht vom Ball zu trennen, suchte stets das Abspiel zum besser Postierten, forderte insbesondere Doppelhüfte mit mehreren Pässen und konstruktiver Kritik.
Doppelhüfte verfolgte seine eigene interessante Taktik als Bestandteil der Teamtaktik. Er ließ sich während des Spiels im Angriff ganz weit nach außen Fallen, damit er ungestört angespielt werden konnte, musste dann allerdings nach seinen Ballannahmen erst wieder den langen Weg zurück auf´s Spielfeld machen.
Pedro Pirouette, der mit dem Ball tanzt, hatte nach einem Monat Spielabstinenz noch ein wenig Wiener Sachertorte am Mundwinkel und konnte auf dem glitschigen Untergrund noch nicht die Pracht seiner Pirouetten entfalten.
Boris el Toro, unser Stier aus Bogota, lief nach 5-wöchiger Spielunterbrechung wie gedopt in einem kurzärmligen T-Shirt auf, rannte hinter jedem Tuch hinterher, glich aber im Ansatz eher einem verspieltem Jungbullen, der noch keine richtige Gefahr ausstrahlte.
Matthias The Urlauber konnte sich auf dem großen Platz leider nicht so richtig ausruhen, wie sonst im Käfig und musste im Dauerlaufmodus alle Löcher in seiner, je nach Lage der Dinge, vorhandenen Abwehr stopfen.
Freddie The Trainer, der Unermüdliche, lief vor Spielfreude und zur Freude seiner Hüfte das Spielfeld auf und ab, war stets anspielbar und registrierte mit einer Hand-Klick-Maschine jeden Doppelpass mit seinen Teamkollegen.
TomTom stand kurz vor Spielbeginn vor der Herausforderung seine Mannschaftsaufstellung trotz aller Widerstände zu verteidigen. Wie sich erst im Nachhinein am Folgetag feststellen ließ, soll er selbst zugegeben haben unter nicht verschreibungspflichtigen Substanzen gestanden zu haben.
Die dritte Halbzeit:
Matthias, Boris El Toro und Del Piero versorgten die abgekämpften, unterkühlten aber glücklichen Freitagskicker mit Getränken und Bretzeln.